Milton H. Erickson

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Vater der modernen Hypnose ist Milton H. Erickson, der zu seinen Lebzeiten im letzten Jahrhundert als Psychotherapeut und Psychiater in den USA. gewirkt hat.
Milton H. Erickson war eine ganz besondere Persönlichkeit. Durch schwere Krankheiten war er gezwungen, ein ganz spezielles Verhältnis zu anderen Menschen aufzubauen. Für ihn waren Hypnose und Trance geeignete Mittel, um Erfahrungen mit sich selbst gegen seine Handicaps zu entwickeln.
Er vertiefte das Wissen um die therapeutische Anwendung von Hypnose und Trance und beeinflusste maßgeblich bis zu seinem Tode im Jahre 1980 viele Psychotherapeuten. Erickson begann um 1930 zu praktizieren und sein Verständnis von Psychotherapie stellte zu dieser Zeit einen revolutionären Ansatz dar. Die bekannten Begründer von NLP, Bandler und Grinder, waren fasziniert von den Erkenntnissen Ericksons und ließen einen großen Teil seiner Arbeit zu einer Inspiration für ihre eigene Methodik werden.
Bekannt wurde Milton Erickson durch die Anwendung von Hypnose, der modernen Hypnose, in Abgrenzung zu der starren und direktiven Hypnose, die es schon recht lange gab und immer noch gibt.
Weniger bekannt ist, dass Milton Erickson formale Hypnose und Trance nur in ca. 30 bis 40 Prozent seiner Fälle einsetzte und in den anderen Behandlungen eine ganz eigene Art der Psychotherapie anwandte, die seine Nachfolger Strategische Therapie nannten.
Gerade diese Strategien und Vorgehensweisen sind bisher wenig bekannt und haben einen wichtigen Einfluss auf das Coaching-Konzept der Akademie für Strategisches Coaching.